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Anleitung / Tool

Schwarzplan erstellen

Drei Wege zum Figur-Grund-Plan: kostenlose Geodaten, selbst zeichnen in QGIS – oder fertig und maßstabsgetreu als Vektordatei in Sekunden herunterladen.

QGIS · OpenStreetMap · PDF · DWG · SVG

Drei Wege

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Geodaten & Outlines

Lade kostenlose City-Outlines als SVG und GeoJSON und baue deinen Schwarzplan selbst zusammen.

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QGIS & OpenStreetMap

Volle Kontrolle: Gebäudedaten filtern, Ausschnitt wählen, Figur-Grund einfärben und exportieren. Anleitung unten.

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Keine GIS-Kenntnisse nötig: Stadt und Format wählen, druckfertigen Vektor-Schwarzplan sofort herunterladen.

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Datengrundlage

Woher die Gebäudedaten kommen

Ein Schwarzplan ist nur so genau wie seine Grundlage. Für deutsche Städte stehen drei zur Wahl — das Kataster ist die genauere, OpenStreetMap die schnellere.

Quelle Abdeckung und Güte Lizenz Aufwand
OpenStreetMap Weltweit verfügbar. Die Umrisse liegen meist lagerichtig, die Detailtreue schwankt aber von Region zu Region mit dem Erfassungsstand. ODbL. Namensnennung ist Pflicht. Eine abgeleitete Datenbank muss wieder unter ODbL stehen, eine daraus gezeichnete Karte nicht. Gering — fertige Auszüge bei der Geofabrik, gezielte Abfragen über Overpass.
Amtliches Liegenschaftskataster Flächendeckend im jeweiligen Land und die genaueste Grundlage für Gebäudeumringe, weil sie aus der Katastervermessung stammt. In Deutschland je Bundesland geregelt, überwiegend Datenlizenz Deutschland (dl-de/by-2-0 oder zero-2-0). Welcher Quellenvermerk gefordert ist, steht bei jedem Bundesland in unserer Flurkarte. Mittel — Zuständigkeit, Portal und Dateiformat unterscheiden sich von Land zu Land.
Luftbild oder Satellitenfoto Auch dort verfügbar, wo es keine Vektordaten gibt — die Genauigkeit hängt an Auflösung und Aufnahmewinkel. Je nach Anbieter, häufig eingeschränkt. Vor einer Veröffentlichung prüfen. Hoch — ein Rasterbild enthält keine Umrisse. Sie müssen abgezeichnet oder per Segmentierung herausgerechnet werden.

Welches Landesamt für dein Bundesland zuständig ist und unter welcher Lizenz seine Daten stehen, steht bei jedem Bundesland in der Flurkarte.

Anleitung

Schwarzplan selbst erstellen – in 4 Schritten

  1. 01

    Geodaten besorgen

    Gebäudeumrisse kommen entweder aus dem amtlichen Liegenschaftskataster oder aus OpenStreetMap. OSM-Daten gibt es als fertigen Regionalauszug bei der Geofabrik oder gezielt über die Overpass-API; unsere Outlines liegen als SVG und GeoJSON bereit.

  2. 02

    Gebäude herausfiltern

    Lade die Datei in QGIS und filtere die Gebäudeflächen — bei OSM-Daten über den Ausdruck "building" IS NOT NULL. Schneide den Ausschnitt anschließend wirklich zu (Vektor → Geoverarbeitung → Zuschneiden), statt nur die Ansicht zu verschieben: sonst nimmt der Export die ganze Region mit.

  3. 03

    Figur und Grund trennen

    Einfache Füllung, Schwarz, Umrandung aus. Die Umrandung ist der häufigste Fehler: eine Haarlinie um jedes Gebäude lässt dichte Quartiere im Druck grau wirken statt schwarz. Der Grund bleibt weiß — mehr braucht ein Schwarzplan nicht.

  4. 04

    Maßstab setzen und exportieren

    Trage den Maßstab im Drucklayout fest ein, statt den Zoom zu schätzen: für Stadtausschnitte 1:5000 bis 1:10000, für Quartiere 1:2000. Export als SVG oder PDF hält den Plan vektoriell — Schlagschatten und Mischmodi zwingen QGIS dagegen, die Ebene zu rastern.

Zu wenig Zeit für die GIS-Aufbereitung? Fertige Schwarzpläne gibt es als Sofort-Download.

FAQ

Häufige Fragen zum Schwarzplan

Was ist ein Schwarzplan?
Ein Schwarzplan (Figur-Grund-Plan) stellt die bebauten Flächen einer Stadt schwarz auf weißem Grund dar. Er macht die städtebauliche Struktur – Dichte, Blockränder, Freiräume – auf einen Blick lesbar und ist ein Standardwerkzeug in Architektur und Stadtplanung.
Kann ich einen Schwarzplan kostenlos erstellen?
Ja. Mit kostenlosen Gebäudedaten aus OpenStreetMap und einem GIS wie QGIS kannst du einen Schwarzplan selbst erstellen. Unsere Geodaten & Outlines gibt es ebenfalls gratis. Wer keine Zeit für die GIS-Aufbereitung hat, lädt einen fertigen, maßstabsgetreuen Schwarzplan als Vektordatei herunter.
Gibt es einen Schwarzplan-Generator?
Es gibt Tools und Skripte, die aus OSM-Daten automatisch Figur-Grund-Pläne rendern. Für saubere, druckfertige Ergebnisse im richtigen Maßstab lohnt sich aber meist ein fertiger Plan: Bei SCHWARZPLAN.eu wählst du Stadt und Format und lädst sofort herunter – ohne GIS-Kenntnisse.
In welchem Format bekomme ich den Schwarzplan?
Als Vektordatei – PDF, DWG, DXF, SVG und zusätzlich PNG. Vektordaten bleiben in jedem Maßstab scharf und lassen sich in CAD, Illustrator oder QGIS direkt weiterbearbeiten.
Kann ich einen Lageplan für den Bauantrag selbst erstellen?
Den amtlichen Lageplan nicht. Er ist Pflichtbestandteil des Bauantrags und darf nur von einer öffentlich bestellten Vermessungsingenieurin, einem öffentlich bestellten Vermessungsingenieur oder dem Katasteramt ausgestellt werden. Selbst zeichnen lässt sich der qualifizierte Lageplan, der darauf aufbaut und das Vorhaben ergänzt: Abstandsflächen, Höhen, Erschließung. Was hineingehört, steht auf Lageplan für den Bauantrag. Ein selbst aus OSM- oder Katasterdaten gezeichneter Plan bleibt Planungs- und Darstellungsgrundlage — er ersetzt keine Bauvorlage.
Welcher Maßstab ist für einen Schwarzplan sinnvoll?
Für Stadtausschnitte sind 1:5000 bis 1:10000 üblich, für Quartiere 1:2000. Für einen Lageplan zum Bauantrag gilt dagegen meist 1:500 – dazu findest du Details auf unserer Seite zum Lageplan für den Bauantrag.

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